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Bergbau

Bauwesen

Innovationen

  1. KKL - ein effizientes Bohrverfahren
  2. Riegel - die Lösung eines alten Problems

KKL - ein effizientes Bohrverfahren

KKL - kleinkalibriges Linksspülbohrverfahren - ist ein Bohrverfahren für den Lockergesteinsbereich. Gebohrt wird mit einem Doppelbohrgestänge. Die Spülung, durch den Ringraum eingepumpt, wird vor dem Bohrwerkzeug umgelenkt und steigt im Innenrohrstrang, also links, wieder zu Tage. Der erbohrte Kern wird durch die Spülung abgerissen bzw. schert durch die Beanspruchung ab. Der Spülstrom trägt das Bohrklein in den jeweiligen Kernstücken aus. Der austretende Kern wird mit dem Spülstrahl auf den Kernentnahmewagen geleitet und dort auf meterlangen Siebflächen von der Spülung separiert. Feinstkornanteile sind nach dem Absetzen in Spülungsauffangbehältern zu entnehmen und den erbohrten Strecken zuzuordnen.
Dieses Verfahren garantiert einen 100 % -igen Kerngewinn.
Durch das Bohren mit Wasser werden die Kerne in ihrer Zusammensetzung nicht verfälscht. Das Kernmaterial, Durchmesser 38 mm, ermöglicht eine eindeutige farbliche Ansprache und lückenlose Aussage über die Schichtenfolge. Insbesondere werden auch geringmächtige bindige Schichten eindeutig erkannt. Durch den quasi kontinuierlichen Kernaustrag entstehen keine technologisch bedingten Zeiten für die Kernentnahme und das Verfahren ist sehr effektiv. Mit Bohrlochteufen von derzeit 70 m ohne und 150 m mit Nachspülen ist es für eine Vielzahl von Bohrungen geeignet. Die Siebanalysen sind mit denen von Trockenbohrungen vergleichbar. Seine Stärken kommen besonders bei Vorbohrungen für großkalibrige Brunnen zum Tragen. Durch eine Erweiterungsbohrung wird die KKL-Bohrung, Durchmesser 100 mm, als Pegel oder Brunnen ausbaubar. Aber auch bei anderen Kern- oder Trockenbohrungen kann durch Einsatz des KKL-Verfahrens effizienter gearbeitet werden.

Prinzipskizze

Riegel - die Lösung eines alten Problems

Ein besonderes Problem beim Verfüllen untertägiger Bergwerksteile, dem Verwahren, ist die sichere Abgrenzung der zu verwahrenden Abschnitte gegen den übrigen Teil des Grubengebäudes, das Setzen von Riegeln. Auf Grund immer mehr nur örtlich begrenzter Verwahrmaßnahmen, z. B. zur Sicherung von Verkehrswegen oder in bebauten Bereichen, wird das Setzen von Riegeln verstärkt gefordert. Zu Realisierung wurden in den zurückliegenden Jahrzehnten die verschiedenartigsten Technologien und Materialien entwickelt und mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt. Teilweise verhinderten die enormen Kosten eine Anwendung, andere wiederum führten zu ungeeigneten Ergebnissen. Mangelhafte Absperrungen führen zu unkontrolliertem Abfließen der eingepumpten Suspension und damit zu nicht vorhersehbaren Mehrmengen. Die Folge ist ein nicht kalkulierbares Anwachsen der Kosten. Mitunter ist auch die Qualität eingeschränkt.

Dieses alte Problem hat die BLZ Geotechnik gelöst:

Durch einen neuartigen Packer garantieren wir den sicheren Verschluss der Streckenabschnitte auch bei unregelmäßigem Querschnitt der Strecke und bei unterschiedlichen Größen. Der Packer wird in den abzusperrenden Bereich eingebaut, mit Suspension gefüllt und legt sich an das Gebirge an. Dadurch können wir den verbleibenden Hohlraum und damit die erforderlichen Mengen präzise berechnen. Diese neue Technologie ermöglicht einen qualitativ hochwertigen Versatz, gibt dem Auftraggeber einen sicheren Kostenrahmen und uns Sicherheit bei der Kalkulation.

BLZ Geotechnik Service GmbH
Industriepark Str. A Nr. 1
39245 Gommern

Geschäftsführer:
Dr.-Ing. Rolf Michael Wagner
Erika Kauert

Telefon: +49(0)39200 702-0
Telefax: +49(0)39200 702-43
E-Mail: info@blz-geotechnik.de

Handelsregister: Stendal 3169
Steuernummer: 103 / 112 / 02680
Betriebsnummer: 02175711
Umsatzsteuer-Id.-Nummer: DE 170487312